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Prinz Harry: Autsch! Mike Tindall erinnert sich an "alten" Prinz Harry

May 23, 2026  Twila Rosenbaum  10 views
Prinz Harry: Autsch! Mike Tindall erinnert sich an "alten" Prinz Harry

Von allen Mitgliedern der Royal Family galt Mike Tindall, 47, der Schwiegersohn von Prinzessin Anne, 75, jahrelang als Plaudertasche. Diesen (inoffiziellen) Rang haben ihm Prinz Harry, 41, und Herzogin Meghan, 44, mittlerweile mit Leichtigkeit abgelaufen – mit dem Unterschied, dass die Sussexes nicht davor zurückschreckten, sich respektlos gegenüber Harrys Familie und der britischen Monarchie zu verhalten. Aus den einstigen Freunden Harry und Mike sind mittlerweile entfernte Bekannte geworden. Umso überraschender ist die Aussage, die der Ehemann von Zara Tindall, 45, bei einem Auftritt auf dem Hay Festival fallen ließ.

Zusammen mit seinen Podcastpartnern James Haskell und Alex Payne war Mike am Donnerstagabend, 21. Mai 2026, für einen ausgelassenen Abend voller burschikoser Witze, Rugby-Erinnerungen und persönlicher Geschichten aus dem Leben des Trios verantwortlich. Beim Thema Witze machte Tindall einen Abstecher in Richtung der Royal Family. Die drei Männer unterhielten sich auf der Bühne mit der Sportjournalistin Lauren Salter. Ein Gesprächsthema war die Hochzeit von Mike und Zara Tindall. Der damalige Bräutigam gibt heute ganz offen zu, dass er damals überrascht war, dass sich sein ehemaliger Rugby-Teamkollege Haskell bei seiner Hochzeit nicht vollständig blamiert habe. Offenbar hatte Mike gehofft, dass Haskell bei der Hochzeit für etwas Gesprächsstoff sorgen würde. Viele haben das besser hinbekommen als du, zitiert der Mirror ihn, [zum Beispiel] Harry, als er noch lustig war.

Ein fieser Seitenhieb in Richtung des Prinzen, der einmal mehr unterstreicht, wie sehr sich Harry in den letzten Jahren verändert hat. Aus dem einst für Scherze und Streiche bekannten Royal ist ein ernster Mann geworden, der seine leichte Seite kaum noch nach außen hin zeigt. Stattdessen dominieren Familienstreitereien und Gerichtsprozesse das öffentliche Bild des heute 41-Jährigen. Die einstige enge Freundschaft zwischen Harry und Mike basierte vor allem auf ihrer gemeinsamen Leidenschaft für den Sport versehrter Soldatinnen und Soldaten – ein Engagement, das Harry mit den Invictus Games sogar zu einem globalen Projekt machte. Mike selbst war als ehemaliger Rugby-Profi und Unterstützer behinderter Sportler ein wichtiger Begleiter für Harry in dieser Zeit. Doch seit Harrys und Meghans Umzug nach Kalifornien und den darauffolgenden Enthüllungen in Buch und Interviews sind die Kontakte abgebrochen.

Obwohl er mit der Nichte von König Charles, 77, verheiratet und bei Familienereignissen stets mit von der Partie ist, hat Mike Tindall die Krone nie offiziell vertreten. Er spricht immer nur für sich selbst – und dennoch ist bei den Skandalen, die die Royal Family in letzter Zeit verarbeiten musste, auch bei seinen Aussagen Vorsicht geboten. Das unterstreicht eine kleine Randbemerkung, zu der sich der 47-Jährige ebenfalls beim Festival hinreißen ließ. Alex Payne kommentierte scherzhaft, dass Mike über so gute Beziehungen verfüge, dass er ein eigenes Schlafzimmer im Buckingham Palast habe. Tindall ging auf den Witz ein: Allerdings am anderen Ende des Palasts als Andrew. Offenbar wurde ihm direkt danach bewusst, dass er sich mit dieser Aussage auf dünnem Eis befand, denn er erklärte: Hinter der Bühne hieß es: Es wird aufgezeichnet, vielleicht sollten Sie heute Abend das Thema Andrew meiden?

Diese Anspielung auf den Prinz-Andrew-Skandal zeigt, wie sensibel die Themen innerhalb der Königsfamilie sind. Prinz Andrew war wegen seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein und den daraus resultierenden Missbrauchsvorwürfen in die Schlagzeilen geraten und musste sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Tindalls lockerer Verweis auf den Palastabteil des Prinzen zeigt, dass sogar innerhalb der Familie nicht alle Skandale tabu sind – aber nur im privaten Rahmen unter Freunden. Die Tatsache, dass die Organisatoren des Hay Festivals vor der Bühne um Diskretion baten, unterstreicht die angespannte Lage der Windsors.

Mike Tindall selbst ist eine schillernde Figur der Royal-Szene. Der ehemalige Rugby-Nationalspieler Englands und Weltmeister von 2003 ist mit Zara Phillips, der Tochter von Prinzessin Anne, verheiratet. Das Paar hat drei Kinder. Tindall ist bekannt für seinen humorvollen und direkten Umgang, er trat in der TV-Show I'm a Celebrity…Get Me Out of Here! auf und bringt immer wieder Insider-Wissen aus dem Palast mit. Doch die Zeiten haben sich geändert: Während er früher mit Harry auf Rugby-Turnieren und wohltätigen Veranstaltungen zusammenstand, ist heute Funkstille. Selbst bei königlichen Hochzeiten wie der von Prinz William und Kate Middleton oder Prinz Harry selbst waren die Tindalls stets präsente Gäste – und Mike derjenige, der für Lacher sorgte.

Der Wandel von Prinz Harry ist unübersehbar. Als junger Royal war er der Party-Prinz, der sich auf Kostümbällen und in Pubs vergnügte. Doch der Tod seiner Mutter Diana, die Militäreinsätze in Afghanistan, die Beziehung zu Meghan und der anschließende Bruch mit der Familie haben ihn verändert. Heute steht er für ernste Themen wie psychische Gesundheit, Medienethik und die Folgen des Kolonialismus. Sein Buch Reserve und seine Netflix-Dokumentation sorgten für Kontroversen, weil sie interne Royal-Abläufe öffentlich machten. Mike Tindalls Kommentar „als er noch lustig war“ zielt genau auf diesen Wandel ab – eine leise Kritik an Harrys neuem, kämpferischen Image.

Das Hay Festival, bei dem diese Äußerung fiel, ist eines der renommiertesten Literatur- und Kulturfestivals der Welt. Es findet jährlich im walisischen Hay-on-Wye statt und zieht Autoren, Politiker und Prominente an. Dass Mike Tindall dort auftritt, zeigt seinen Wandel vom Sportler zum Medienpersönlichkeit. Zusammen mit James Haskell und Alex Payne betreibt er den erfolgreichen Podcast Rugby Club, in dem Sport mit Humor und persönlichen Geschichten gemischt wird. Der Auftritt am 21. Mai 2026 war eine Live-Version des Podcasts, bei dem das Publikum erwartungsgemäß mit Lacher beschenkt wurde.

Die Reaktionen auf Tindalls Spruch ließen nicht lange auf sich warten. Royal-Experten und Fans diskutieren in sozialen Netzwerken, ob der Seitenhieb böswillig oder nur ein harmloser Scherz unter ehemaligen Freunden war. Einige sehen darin eine Bestätigung für die Entfremdung zwischen Harry und dem Rest der Familie. Andere mahnnen, dass Tindall nie ein offizielles Mitglied des Königshauses war und somit seine Meinung frei äußern könne. Die Tatsache, dass der Spruch in einem lockeren Podcast-Umfeld fiel, spricht für eine nicht böse gemeinte Bemerkung – dennoch zeigt sie die Kluft, die zwischen Harry und dem Clan der Annes (Prinzessin Anne und ihre Familie) entstanden ist. Früher waren Harry und Zara fast wie Geschwister, heute gibt es kaum noch Berührungspunkte.

Insgesamt bleibt die Beziehung zwischen Prinz Harry und Mike Tindall ein Sinnbild für die Veränderungen in der britischen Königsfamilie. Was einst eine herzliche Freundschaft war, ist heute eine ferne Erinnerung, die nur noch in Anekdoten auf Podcast-Bühnen aufblitzt. Ob die beiden Männer jemals wieder zueinanderfinden werden, ist fraglich. Die öffentlichen Aussagen von Tindall und die fortlaufende Kritik Harrys an der Monarchie legen nahe, dass die Distanz wohl dauerhaft bestehen bleibt. Das Publikum auf dem Hay Festival jedoch bekam einen kurzen, amüsanten Einblick in eine vergangene Ära, in der ein scherzender Prinz Harry noch Teil des royalen Alltags war.


Source: gala.de News


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