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Kylie Minogue: Popstar kämpfte heimlich gegen zweiten Brustkrebs

May 28, 2026  Twila Rosenbaum  8 views
Kylie Minogue: Popstar kämpfte heimlich gegen zweiten Brustkrebs

„Ich war nur noch eine Hülle meiner selbst“: Kylie Minogue verschwieg fünf Jahre zweite Brustkrebserkrankung

Kylie Minogue (57) enthüllt jetzt ein Geheimnis, das bisher niemand wusste: In ihrer Netflix-Doku „KYLIE“ spricht die Pop-Ikone erstmals über ihre zweite Krebsdiagnose im Jahr 2021 – mehr als 15 Jahre nach ihrer ersten Erkrankung. Diesmal behielt sie alles für sich, bis heute.

Die Diagnose, die sie geheim hielt

„Meine zweite Krebsdiagnose war 2021“, sagt sie in der Doku. Anders als 2005, als jeder Schritt medial begleitet wurde, habe sie diesmal geschwiegen. „Ich konnte das für mich behalten“, erklärt sie. Warum? „Ich habe versucht, den richtigen Zeitpunkt zu finden, es zu sagen. Ich fühle mich nicht verpflichtet, es der ganzen Welt zu sagen, und offen gesagt konnte ich es damals einfach nicht, weil ich nur noch eine Hülle meiner selbst war. Ich wollte zeitweise nicht einmal mehr das Haus verlassen.“

Die Diagnose wurde bei einer Routineuntersuchung gestellt. Genau deshalb nutzt Minogue ihre Geschichte heute als Appell zur Vorsorge. 2023 feierte sie mit „Padam Padam“ ein weltweites Comeback, gewann sogar einen Grammy. Doch hinter den Kulissen hatte sie noch kurz davor erneut gegen Krebs gekämpft. „Padam Padam hat mir so viele Türen geöffnet, aber innerlich wusste ich, dass Krebs nicht nur eine kleine Episode in meinem Leben war“, sagt sie. „Und ich wollte einfach sagen, was passiert ist, damit ich es loslassen kann.“

Ein zweiter Kampf, eine starke Botschaft

Heute geht es ihr wieder gut. Minogue auf der Premiere ihrer Doku am Montag in London strahlte. Ihr Song „Story“ auf dem Album „Tension“ handelt von ihrer zweiten Erkrankung. Darin singt sie: „Ich hatte ein Geheimnis, das ich für mich behielt / Ich hatte ein One-Way-Ticket, das nirgendwohin führte.“ Die Zeilen spiegeln ihre Gefühle wider, als sie allein mit der Diagnose war.

„Zum Glück habe ich es wieder geschafft. Alles ist gut. Früherkennung hat sehr geholfen und ich bin so dankbar, heute sagen zu können, dass es mir gut geht.“ Mit ihrer Offenheit wolle sie Betroffenen helfen, „von einer sanften Erinnerung zu profitieren, zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen.“

Ein Rückblick auf 2005

2005 war sie mit nur 36 Jahren an Brustkrebs erkrankt – auf dem Höhepunkt ihrer Karriere. Damals musste sie Auftritte absagen und sich in Paris einer Chemo- und Strahlentherapie unterziehen. Jetzt enthüllt die Australierin, die inzwischen wieder in ihrer Heimat Melbourne lebt, zudem, dass sie damals ihre Behandlung verschob, um sich per In-Vitro-Fertilisation (IVF) künstlich befruchten zu lassen. „Ich war 36, da denkt man natürlich über Kinder nach“, sagt sie. „Also habe ich es versucht, ich habe sogar meine Chemotherapie verschoben – was ziemlich beängstigend war, weil man den Krebs einfach nur loswerden will.“

Sie habe es „ein paar Mal“ versucht, immer „mit einem Faden Hoffnung“. Doch es klappte nicht. „Wenn es passiert wäre, wäre es fast ein Wunder gewesen. Aber es sollte nicht so sein.“ In der Doku liest sie einen bewegenden Brief an ein nie geborenes Kind vor: „Fernes Kind, meine Blume, wehst du im Wind? Kannst du mich fühlen, während ich dir Leben einhauche?“ Ihre Schwester Dannii Minogue (54), die auch in der Doku zu Wort kommt, sagt dazu: „Ich habe mich nie als Mutter gesehen – sie schon. Und das ist einfach herzzerreißend.“ Trotzdem blickt Kylie Minogue nach vorn.

Kylies Karriere und Einfluss

Geboren 1968 in Melbourne, begann Kylie Minogue ihre Karriere als Schauspielerin in der australischen Seifenoper „Nachbarn“. Ihren musikalischen Durchbruch feierte sie 1987 mit der Single „I Should Be So Lucky“, die in zahlreichen Ländern Platz eins erreichte. In den folgenden Jahrzehnten wurde sie zu einer der beständigsten und erfolgreichsten Künstlerinnen der Popmusik. Mit über 80 Millionen verkauften Tonträgern weltweit und Hits wie „Can't Get You Out of My Head“, „Love at First Sight“ und „All the Lovers“ prägte sie Generationen. Ihr Einfluss auf die LGBTQ+-Gemeinschaft ist enorm, und sie gilt als queeres Ikone. Auch ihr Engagement für die Brustkrebsforschung und -vorsorge nach 2005 hat viele inspiriert. Nun zeigt sie mit ihrer Offenheit auch nach der zweiten Erkrankung, wie wichtig regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind.

Die Netflix-Doku „KYLIE“

Die Doku „KYLIE“ startete am heutigen Mittwoch weltweit auf Netflix. Sie zeigt nie zuvor gesehene Aufnahmen aus ihrem Privatarchiv, darunter Bilder von ihrer ersten Krebserkrankung 2005. In der Dokumentation spricht Minogue nicht nur über ihre gesundheitlichen Kämpfe, sondern auch über ihre Karriere, ihre Familie und ihre persönlichen Beziehungen. Kollege und Ex-Freund Jason Donovan (57) sowie ihre Schwester Dannii Minogue (54) begleiteten sie zur Premiere in London. Die Doku ist ein intimes Porträt einer Frau, die immer wieder aufsteht und ihre Stimme nutzt, um anderen Mut zu machen.

Appell an alle Frauen

Minogue betont in der Doku immer wieder den Wert der Früherkennung. „Ich habe Glück gehabt, dass meine Krebserkrankung früh erkannt wurde. Das kann Leben retten.“ Sie ermutigt alle, regelmäßig zur Vorsorge zu gehen, auch wenn es unangenehm sei. „Manchmal ist es schwer, aber es ist so wichtig. Es geht um euer Leben.“ Ihr Beispiel zeigt, dass Krebs nicht das Ende sein muss, sondern dass man mit frühzeitiger Erkennung und Behandlung gute Chancen hat. Die Pop-Ikone hat ihren Kampf erneut gewonnen und inspiriert damit Millionen.


Source: bild.de News


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