Brad Pitt (62) präsentiert sich dieser Tage blendend gelaunt neben seiner Freundin Ines De Ramon (33) in Los Angeles – doch eine Ehe soll für Brad trotz seiner glücklichen Beziehung mit Ines kein Thema mehr sein. Wie Insider der britischen Zeitung Daily Mail berichteten, wirke er mit der Schmuckdesignerin glücklich und angekommen, eine Hochzeit sei jedoch nahezu ausgeschlossen. Nach der turbulenten Trennung von Angelina Jolie (50) und den anhaltenden Spannungen mit seinen sechs Kindern habe Brad demnach jeden Wunsch nach einem weiteren Trauschein verloren.
Die Vorgeschichte: Eine Beziehung unter Druck
Brad Pitt und Angelina Jolie waren von 2005 bis 2016 ein Paar und heirateten 2014 auf Schloss Miraval in Frankreich. Ihre Beziehung begann während der Dreharbeiten zu „Mr. & Mrs. Smith“, als Pitt noch mit Jennifer Aniston verheiratet war. Die Scheidung von Aniston und die neue Beziehung zu Jolie wurden von den Medien weltweit verfolgt. Das Paar adoptierte gemeinsam drei Kinder (Maddox, Pax, Zahara) und bekam drei leibliche (Shiloh, Knox, Vivienne). Im September 2016 reichte Jolie die Scheidung ein, was zu einem langwierigen Sorgerechtsstreit führte.
Die Trennung war von Beginn an von gegenseitigen Vorwürfen geprägt. Angeblich gab es einen Disput über die Erziehung der Kinder und angebliche Auseinandersetzungen an Bord eines Privatflugzeugs. Der Streit eskalierte derart, dass das FBI ermittelte, jedoch keine Anklage erhob. Die folgende rechtliche Auseinandersetzung zog sich über Jahre hin und belastete beide Seiten stark. Brad Pitt sagte später in Interviews, er habe eine schwere Zeit durchgemacht, in der er Alkoholprobleme bekämpfte und sich therapeutischer Hilfe unterzog.
Das Verhältnis zu den Kindern: Entfremdung und Schmerz
Während Brad beruflich mit seinem erfolgreichen Blockbuster „F1“ auf einem Höhepunkt seiner Karriere angekommen ist, bleibt sein Privatleben deutlich komplizierter. Insider erklärten gegenüber dem Blatt, dass der Schauspieler zu allen sechs Kindern aus der Ehe mit Angelina keinen engen Kontakt mehr habe. Selbst beim Uniabschluss seiner Adoptivtochter Zahara in Atlanta war der Schauspieler laut dem Promiportal TMZ nicht aufgetaucht. Er habe sich im Vorfeld auch nicht um ein Ticket bemüht. Aus dem Umfeld des Schauspielers heißt es jedoch, man könne ihn nicht dafür kritisieren, dass er nicht zu einer Veranstaltung kommt, zu der man ihn ohnehin nicht willkommen heißt. Er habe die Situation nicht verursacht und sei auch nicht glücklich damit. „Es gab eine Entfremdungskampagne [von Angelina], die erfolgreich war. Die Feindseligkeit ist enorm. Das trifft ihn sehr“, erklärte eine namentlich nicht näher genannte Quelle.
Alle sechs Kinder – Maddox (23), Pax (21), Zahara (20), Shiloh (18) sowie die Zwillinge Knox und Vivienne (16) – sollen inzwischen nicht mehr Brads Nachnamen tragen. Die jüngeren Kinder haben sogar offiziell den Namen ihrer Mutter angenommen, was als symbolischer Bruch interpretiert wird. Trotz dieser harten Realität hält Brad die Hoffnung auf Versöhnung aufrecht. Ein Freund sagte: „Er hofft weiterhin, dass eine Aussöhnung eines Tages möglich ist.“ In der Zwischenzeit steht für Brad, der nach der Trennung von Angelina lange Zeit vor allem mit Rechtsstreitigkeiten und Familienkonflikten beschäftigt war, ein möglichst harmonischer Alltag im Vordergrund – ohne neue Ehe, aber mit einer Partnerin, an deren Seite er das Leben und gemeinsame Auftritte auf dem roten Teppich entspannt genießen kann.
Die Beziehung zu seinen Kindern war stets ein zentrales Thema in Pitts Leben. Er engagierte sich stark in wohltätigen Projekten mit ihnen und versuchte, eine normale Kindheit zu ermöglichen. Nach der Trennung jedoch verschlechterte sich der Kontakt drastisch. Maddox etwa, der älteste Adoptivsohn aus Kambodscha, soll sich komplett von seinem Vater distanziert haben. Pax, der aus Vietnam adoptiert wurde, äußerte sich im Jahr 2020 auf Instagram kritisch über Pitt. Auch Zahara scheint mehr auf der Seite ihrer Mutter zu stehen. Die beiden jüngsten Kinder, Knox und Vivienne, haben kaum öffentliche Auftritte oder Äußerungen. Experten für Familienpsychologie weisen darauf hin, dass eine dauerhafte Entfremdung in solchen hochprofessionellen Trennungen nicht ungewöhnlich ist, aber für den betroffenen Elternteil extrem schmerzhaft sein kann.
Die neue Liebe: Ines de Ramon
Seit 2022 ist Brad Pitt mit der Schmuckdesignerin Ines de Ramon liiert. Die gebürtige Schweizerin arbeitet für ein renommiertes Juwelierhaus in Los Angeles und bewegt sich diskret im Hintergrund des Hollywood-Rummels. Die Beziehung wurde erstmals öffentlich, als die beiden gemeinsam bei einem Konzert in Santa Barbara gesehen wurden. Seitdem zeigen sie sich regelmäßig bei öffentlichen Veranstaltungen, zuletzt auf der Premiere von Pitts Film „F1“ in London. Insider beschreiben die Beziehung als „entspannt und unkompliziert“ – ganz im Gegensatz zur aufwühlenden Romanze mit Jolie. De Ramon soll Pitt dabei helfen, einen Ausgleich zu seinem stressigen Berufsleben zu finden.
Doch trotz des offensichtlichen Glücks an ihrer Seite bleibt eine Ehe für Pitt tabu. Kreise aus seinem Umfeld betonen, dass er nach der traumatischen Erfahrung mit Jolie kein Vertrauen mehr in das Institut der Ehe habe. Er wolle nicht noch einmal durch einen bürokratischen und emotionalen Albtraum gehen müssen. Stattdessen genieße er die Freiheit einer festen, aber nicht verheirateten Partnerschaft. Ob De Ramon mit dieser Einstellung einverstanden ist, ist nicht bekannt. In Hollywood-Kreisen wird spekuliert, dass die junge Designerin vielleicht selbst keine Eile hat, zumal sie gerade ihre eigene Karriere aufbaut.
Karrierehöhepunkt: Der Blockbuster „F1“
Beruflich erlebt Brad Pitt derzeit einen neuen Höhepunkt. Der Film „F1“, in dem er einen ehemaligen Rennfahrer spielt, der nach einem Unfall zurück auf die Strecke will, wurde von der Kritik gefeiert und spielte weltweit über 800 Millionen Dollar ein. Der Erfolg ist auch eine persönliche Genugtuung für Pitt, der in den letzten Jahren neben den privaten Turbulenzen auch mit einigen Flops zu kämpfen hatte. Mit Regisseur Joseph Kosinski und Produzent Jerry Bruckheimer hat er ein starkes Team hinter sich. Pitt selbst überzeugte mit schauspielerischer Tiefe und trainierte monatelang für die Rennszenen.
Der Film thematisiert auch den Preis des Ruhms und die Einsamkeit des erfolgreichen Mannes – Motive, die Pitt aus eigener Erfahrung kennt. In Interviews gab er an, dass er sich in der Rolle des geplagten Rennfahrers wiedererkannt habe. Die Arbeit half ihm, über die privaten Probleme hinwegzukommen. Trotz des Erfolgs bleibt er bodenständig und konzentriert sich auf kommende Projekte, darunter eine Zusammenarbeit mit Quentin Tarantino sowie ein neues Drama unter der Regie von David Fincher.
Ein Blick auf die vergangenen Ehen
Brad Pitt war zweimal verheiratet: von 2000 bis 2005 mit Jennifer Aniston und von 2014 bis 2019 (rechtlich noch nicht abgeschlossen?) mit Angelina Jolie. Die Scheidung von Aniston gilt als freundschaftlicher als die von Jolie. Aniston äußerte sich nie negativ über Pitt, und beide pflegen bis heute einen respektvollen Umgang. Die Ehe mit Jolie hingegen war von Anfang an von Medienhype und später von rechtlichen Auseinandersetzungen geprägt. Pitt sagte einmal, er habe aus beiden Ehen gelernt, aber die zweite habe ihn zutiefst geprägt. Die ständige öffentliche Beobachtung und die Konflikte mit den Kindern hätten ihm gezeigt, dass eine Ehe keine Garantie für Glück sei.
Psychologen erklären, dass viele Menschen nach einer schmerzhaften Scheidung eine Abneigung gegen erneute Heirat entwickeln – vor allem, wenn die Trennung mit Kindesentfremdung verbunden war. Pitt gehört zu den prominenten Beispielen dafür. Er investiert seine emotionale Energie jetzt lieber in die Beziehung zu Ines de Ramon und in seine Karriere.
Dennoch bleibt die Frage, ob sich seine Einstellung zur Ehe in Zukunft ändern könnte. Insider schließen nicht aus, dass eine spätere Versöhnung mit den Kindern auch die Tür zur Ehe öffnen könnte. Doch im Moment scheint es, als habe Brad Pitt endlich seinen Frieden gefunden – mit sich selbst, mit seiner Partnerin und mit seiner Entscheidung, nie wieder zu heiraten.
Source: Promiflash.de News